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Kinder in Not

Artikel in der Neuen Post:
Während ihres Urlaubes in Afrika besuchte die Schauspielerin eine Klinik und lernte die furchtbaren Schicksale vieler junger Patienten kennen.

Als knallharte Kommissarin legt Schauspielerin Despina Pajanou in der RTL-Serie
"Doppelter Einsatz" regelmäßig Verbrechern das Handwerk - beschützt die Guten und bestraft die Bösen. Im wirklichen Leben ist alles nicht ganz so einfach, weiß die 44 jährige. Trotzdem ist sie entschlossen etwas gegen die Ungerechtigkeit der Welt zu tun. Und so war es für Despina Pajanou selbstverständlich, während ihres Urlaubs in Afrika ein Kinderkrankenhaus zu besuchen und den kleinen Patienten ein wenig Trost zu spenden.



Vor Ort im Senegal stellte Despina Pajanou bedrückt fest: "Hier herrscht so große Armut und Krankheit". Tatsächlich leben die meisten der über acht Millionen Einwohner des westafrikanischen Staats am Existenzminimum. Um so wichtiger ist hier die Medizinische Versorgung. Doch die deutsche Klinik "Hopital Pédiatrie Sociale" im Fischerdorf Joal-Fadiouth, die Despina Pajanou besucht, ist die einzige Einrichtung für Kinder im ganzen Staat.
"Ich wollte nicht nur einfach Geld spenden"

"Als ich davon gehört habe, habe ich natürlich sofort gespendet", erzählt die Schauspielerin. "Aber ich wollte mir die Klinik selber ansehen und nicht nur einfach Geld geben". Sie weiß, wie schwierig es ist, in einem Land wie dem Senegal die notwendige Hygiene zu gewährleisten. Wasser und Strom sind hier alles andere als selbstverständlich - von den Sanitären Verhältnissen ganz abgesehen.
Dr. Eberhard Kraft kam freiwillig in den Senegal

Despina Pajanou: "Ich muss gestehen, ich bin beeindruckt von den Menschen, die hier im Krankenhaus so viel leisten". So wie der Stabsarzt der Bundeswehr Dr. Eberhard Kraft, der sich mitsamt seiner Familie freiwillig für den Einsatz im Joal-Fadiouth gemeldet hat. "Meine Frau und ich haben nie bereut, dass wir hierher gekommen sind", sagt er. "Wir haben selbst zwei Kinder und wissen was es bedeutet, wenn die Kleinen nicht richtig versorgt sind".

Häufig kommt die Hilfe der Ärzte zu spät

Rund hundert Jungen und Mädchen behandelt Dr. Kraft und sein 30-köpfiges Team am Tag. Häufig kommt ihre Hilfe zu spät. "Die Behandlung durch einheimische Medizinmänner ist oft kontraproduktiv", erklärt Eberhard Kraft. "Und wegen der langen Anmarschwege kommen die meisten Kinder leider viel zu spät zu uns". So auch die siebenjährige Marie. Die Knochenentzündung im rechten Schienbein hätte viel eher behandelt werden müssen, ob sie je wieder gesund wird bleibt fraglich. Despina Pajanou ist vom Schicksal des kleinen Mädchens erschüttert - "Niemand weiß, ob sie je wieder laufen kann...."

Die Kinder sind schwer krank

Ungewiss ist auch die Zukunft der kleinen Mame. Die Eineinhalbjährige war in einen Splitter getreten, der zu einer schweren Tetanus-Infektion geführt hat. "Wir tun alles für sie", erklärt Eberhard Kraft der TV Kommissarin aus Deutschland. "Seit vier Wochen liegt sie schon auf der Station. Aber ihr Leben hängt immer noch am seidenen Faden". Despina Pajanou ist schockiert und berührt von den Geschichten, die sich hinter den traurigen Augen der kranken Kinder verbergen. Die meisten kommen wegen Unterernährung ins "Hopital Pédiatrie Sociale". Haarausfall und Hautentzündungen am ganzen Körper zeigen, wie schwer krank diese Kinder sind. "Hier ist Hilfe wirklich angebracht", erklärt Despina Pajanou zum Abschluss ihres Besuches. "Was hier geleistet wird, ist mehr als ein "Doppelter Einsatz". Bittend fügt sie hinzu: "Ich möchte dazu aufrufen, durch einen Beitrag diese Kinder in Not finanziell zu unterstützen!".
Unter folgender Spenden-Adresse können Sie helfen: Sparkasse Wetzlar, BLZ: 515 500 35,
Kontonummer: 270 016 27, Stichwort: "Förderverein Kinderkrankenhaus
Joal e.V."
Refik Yüksel