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Movies 2004/2005

gedreht 2004 / gesendet 2005

Der "Doppelte Einsatz" kommt auch 2005 mit geballter Frauenpower: Ab dem 11. Januar gibt es drei neue Movies mit dem weiblichen Kripogespann vom Hamburger Kiez. An der Seite von Kommissarin Sabrina Nikolaidou (Despina Pajanou) gibt es ab sofort ein neues Gesicht: Eva Herzig. Sie spielt Sabrinas neue Partnerin, die Kriminalkommissarin Caroline Behrens. Damit übernimmt die Grazerin Eva Herzig den Part von Petra Kleinert, die im vergangenen Jahr aus der RTL-Krimireihe ausgestiegen ist. Auch in den drei neuen Fällen muss das weibliche Kripogespann im härtesten Verbrechermilieu Deutschlands ermitteln. In einem der neuen Fälle werden Sabrina und ihre Kollegin als „Undercover-Agenten“ in eine Schule eingeschleust. Sie haben dort den Mord an einer Lehrerin aufzuklären. Im zweiten Fall geht es um Kindermord im Zusammenhang mit einem Diamantenraub. Im dritten Fall gerät Caro in Lebensgefahr, als sich ihr Privatleben mit dem organisierten Verbrechen kreuzt.
Eva Herzig absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Von 1991 bis 1997 war sie Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Den Fernsehzuschauern dürfte Eva Herzig u.a. aus "Die Rosenzüchterin", "Polizeiruf 110", "Einmal Bulle, immer Bulle" oder "Die Wache" bekannt sein.


EPISODEN
Doppelter Einsatz
„Mord auf dem Stundenplan“

Buch: Thorsten Näter
Regie: Dror Zahavi

Ausstrahlung: Dienstag, 11.01.2005 um 20.15 Uhr

Auf der Toilette einer Gesamtschule wird die Leiche einer Lehrerin gefunden. Mitten in die ersten Ermittlungen hinein platzt die Nachricht, dass Ellen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist.
Für Sabrina ist es schwer genug, sich mit einer neuen Kollegin zu arrangieren. Unter diesem Druck wird die Zusammenarbeit zu einer echten Bewährungsprobe für die beiden. Sie werden in der Schule undercover als Lehrerinnen eingesetzt.
Sabrina übernimmt die Fächer Politik und Sport, Cora Deutsch und die Theater-AG, ein Pilotprojekt, das die tote Lehrerin ins Leben gerufen hatte. Schüler bekommen bei Verstößen Minuspunkte, die sie in dieser AG auf kreative Weise abarbeiten können.
Auf der Suche nach potenziellen Tätern stoßen die zwei Kommissarinnen auf eine Mauer des Schweigens und der Verdrängung.
Der Ehemann der Toten – der Direktor der Schule – hat ein Alibi, so dass er als Täter nicht in Frage kommt. Sabrina und Caro gehen ihre neue Aufgabe sehr unterschiedlich an – während Caro sehr einfühlsam versucht, den Schülerinnen und Schülern näher zu kommen, ist Sabrina von Anfang an auf Konfrontation aus und versucht vor allem die Schüler zu provozieren – was ihr auch gelingt.
Nach und nach decken sie ein ganzes Geflecht von Lügen, verletzten Gefühlen und kriminellen Machenschaften auf.
An der Schule gibt es unterschiedliche Gangs – deutsche und türkische, die sich gegenseitig bekämpfen, die aber auch gemeinsame Sache machen, wenn es ums Drogendealen oder um Kleinkriminalität geht. Ihr Auftraggeber ist Frank Lepinsky – ein Dealer, dem Sabrina schon längere Zeit auf den Fersen ist.
Dann jedoch gibt es eine sensationelle Wende in der Untersuchung – der gerichtsmedizinische Befund besagt, dass die Tote erstens schwanger war und dass sie zweitens nicht durch einen Unfall gestorben ist, sondern nach ihrem Sturz in der Damentoilette gezielt erstickt wurde.
Bei einem erneuten Verhör gibt der Ehemann der Toten zu, von dem Verhältnis seiner Ehefrau zu einem Schüler gewusst zu haben und dass er diese in flagranti erwischen wollte. Dabei wurde er indirekt Zeuge vom Unfall seiner Frau.
Er gibt Sabrina die entscheidenden Hinweise. Sabrina wagt sich zu weit vor. Sie wird von zwei Schülern brutal zusammen geschlagen. Caro schafft es, das Schlimmste zu verhüten. Und zum ersten Mal haben die beiden Frauen einen Ansatzpunkt, um wirklich zusammen zu arbeiten.
Im Showdown gelingt es den beiden Kommissarinnen, die Schülerin Oana aus den Fängen des Dealers Frank Lepinsky, der sie zur Prostitution gezwungen hatte, zu befreien.
Oana gesteht, die Lehrerin bei einem Streit gestoßen zu haben, so dass diese – wie sie glaubte – beim Sturz verblutete.
Doch Caro macht ihr klar, dass sie nach dem Sturz noch lebte und dann erstickt wurde – und das hat ohne ihr Wissen Frank Lepinsky getan, der eine unbequeme Zeugin loswerden wollte. Als er erscheint, kann er sich der Verhaftung entziehen, kommt aber auf der Flucht ums Leben.
So können Sabrina und Caro Oana und ihren Freund Jens in die Freiheit entlassen – allerdings mit dem Hinweis, „dass sie Oana und Jens im Auge behalten werden“.
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Doppelter Einsatz
"Gefährliche Liebschaften"

Buch: Thorsten Näter
Regie: Thorsten Näter

Ausstrahlung: NN

Caro und Sabrina müssen hilflos mit ansehen, wie der Kronzeuge, den sie bis zum Prozess gegen einen der Bosse aus dem organisatorischen Verbrechen schützen sollen, vor ihren Augen umgebracht wird.
Sie schwören, den Täter und seinen Auftraggeber nicht davonkommen zu lassen. Sabrina geht sogar so weit und fährt ins Gefängnis, wo der Gangsterboss sitzt, und droht ihm: „Ich weiß nicht wie lange ich brauche, um Dich dran zu kriegen, aber ich krieg Dich, verlass Dich drauf!“
Nach einem Abend in einer Kneipe wacht Caro blutüberströmt am Straßenrand auf, ohne die geringste Erinnerung an das, was passiert ist.
Als sie nach Hause kommt, wird sie von der Polizei festgenommen. Sie hat in der Nacht im betrunkenen Zustand einen Verkehrsunfall verursacht und dabei zwei Menschen getötet. Jetzt wird sie wegen Fahrerflucht und unterlassener Hilfeleistung unter Anklage gestellt.
Und um die Sache noch schlimmer zu machen, stellt sich heraus, dass sie offensichtlich die Nacht mit einem Mann verbracht hat, der bezeugt, dass sie sich sinnlos betrunken hat... Caro ist am Ende. Sie ist schon benahe selbst davon überzeugt, all diese Dinge getan zu haben. Aber sie kann sich an nichts erinnern.
Währenddessen jagen die Beamten des KK15 den Auftragskiller, der den Kronzeugen getötet hat. Als sie endlich sicher sind, ihn identifizieren zu können, stellt sich heraus, dass es der Mann ist, mit dem Caro angeblich die Nacht verbracht hat. Der gleiche Mann, der inzwischen der Hauptzeuge der internen Ermittlung im Verfahren gegen Caro ist.
Und langsam wird ihr und Sabrina klar, dass das Ganze eine Intrige ist, um sie, die statt des toten Kronzeugen selbst vor Gericht aussagen will, aus dem Weg zu schaffen und sie zugleich als Zeugin unmöglich zu machen. Außerdem wird der Mörder durch diesen Trick plötzlich von der internen Abteilung gegen die Beamten des KK15 abgeschirmt. Hinzu kommt noch, dass die Gegenseite offensichtlich über Interna des KK15 informiert wird, es muss einen Maulwurf geben.
Sabrina und Caro (die inzwischen gekündigt hat, um ihrer Suspendierung zuvorzukommen) schaffen es am Ende, die Täter zur Strecke zu bringen und das Lügengespinst aufzulösen, aber Caro fühlt sich durch die Behörde so sehr im Stich gelassen, dass sie am Ende erst nicht bereit ist, ihre Kündigung zurückzunehmen. Bis Sabrina ein ernstes Wort mit ihr spricht. Diese Zerreißprobe hat ein neues Team endgültig zusammengeschweißt.
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Doppelter Einsatz
"Fluch des Feuers"

Buch: Norbert Eberlein
Regie: Gregor Schnitzler

Ausstrahlung: NN

Hannes Menz und Tim Ditzek sind acht Jahre alte Hamburger Jungs. Mit Vorliebe spielen die beiden Freunde Detektiv. Beim geselligen Grillen an der Elbe erzählen sie ihren Eltern von einem Diamantenräuber, den sie beschatten wollen. Ihre Eltern geben nicht viel darauf. Am Abend jedoch schleichen sich Hannes und Tim aus ihren jeweiligen Kinderzimmern, um sich in einem nahe gelegenen Parkhaus auf die Lauer zu legen. Tatsächlich hält dort bald ein Wagen, ein Mann (Tiege = Julian Weigend) steigt aus, legt eine Schusswaffe beiseite, holt Beute hervor. Tim verrät sich durch ein Geräusch und versucht zu fliehen. Während Tiege den Jungen verfolgt und stellt, tritt Hannes zu dem Wagen des Gangsters und sieht die Beute: Diamanten. Zwei Kinderhände voll...
Die Leiche von Tim Ditzek wird am nächsten Morgen gefunden. Sabrina und Caro übernehmen die Ermittlungen. Der verzweifelte Vater des Jungen, Arno Ditzek, erinnert sich nun natürlich an die Geschichte von dem vermeintlichen Diamantenräuber. So kommen Sabrina und Caro zu der Familie Menz. Hannes ist heil zu Hause angekommen. Von einem Diamantenräuber will er jedoch nichts mehr wissen und erklärt, er habe in der Nacht fest geschlafen. Die Spur scheint kalt zu sein. Doch dann wird die Leiche eines belgischen Diamantenhändlers gefunden. Der Mann wurde offenbar mit derselben Waffe erschossen wie der kleine Tim.
Thomas Menz (Hans Werner Meyer) hat unterdessen seinem Sohn das Geständnis entlockt, dass der Junge mit Tim im Parkhaus war. Als Thomas daraufhin Hannes drängen will, vor der Polizei auszusagen, fördert Hannes die Beute hervor, die er in seinem Zimmer versteckt hält. Was der Junge da in den Händen hält, ist ein Schatz, ist für Thomas die lang ersehnte Chance, sich zu rehabilitieren. Sieben Jahre zuvor hatte er ohnmächtig vor Angst versagt, als es darum ging, die Kinder bei einem Wohnungsbrand zu retten. Seine acht Jahre alte Tochter starb in den Flammen. Thomas Menz fühlt sich beladen von Schuld und wittert hier die Chance, doch noch einmal im großen Stil der Familie etwas Gutes zu tun.
Als die Kommissarinnen Hannes noch einmal befragen wollen, ist der Junge spurlos verschwunden. Während sich Sabrina und Caro mit Hilfe der Mutter des Jungen auf die Suche machen, versucht Thomas seinen Sohn vor der Polizei zu verstecken – und auf dem Kiez Diamanten zu verkaufen. Dabei gerät er immer tiefer in ein kriminelles Milieu, dem er nicht gewachsen ist. Bei dem Versuch, die Diamanten an einen Zuhälter zu verkaufen, taucht Arno auf, der in dem Kaufinteressenten den Mörder seines Sohnes vermutet. Es kommt zu einer Schießerei, bei der Arno tödlich verletzt wird. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
PRODUKTIONSNOTIZEN
Die drei neuen Movies (90 Minuten) wurden wieder von der Studio Hamburg Filmproduktion produziert, die bisher alle Episoden vom „Doppelten Einsatz“ realisiert hat. Gedreht wurde von Januar bis September 2004 in Hamburg und Umgebung. Drehbuchautor Thorsten Näter und Regisseur Dror Zahavi zeichnen für die Episode „Mord auf dem Stundenplan“ verantwortlich. Für die preisgekrönte „Doppelter Einsatz“-Episode „Die Todfreundin“ erhielt Dror Zahavi 1999 den Deutschen Fernsehpreis als „Bester Serienregisseur“ sowie den Bayerischen Fernsehpreis. Bei "Gefährliche Liebschaften" schrieb Thorsten Näter das Buch und führte Regie. Näter realisierte schon einige "DE"-Episoden und führte u.a. Regie bei "Bella Block", "Tatort", "Straßen von Berlin". Die Folge „Fluch des Feuers“ wurde von Gregor Schnitzler nach einem Buch von Norbert Eberlein inszeniert. Gregor Schnitzler inszenierte u.a. die Kinofilme „Soloalbum“ und „Was tun, wenn’s brennt?“.

BIOGRAFIEN
Despina Pajanou spielt die starke, selbstbewusste und lebhafte Kriminalkommissarin Sabrina Nikolaidou, die so leicht niemanden an sich heranlässt. Unter der harten Schale der Halbgriechin, die bei den Kollegen den Ruf des patenten, loyalen „Kumpels“ hat, verbirgt sich ein weicher Kern. Der anstrengende Job der leidenschaftlichen Motorradfahrerin lässt kein „geordnetes“ Privatleben zu: Sie wohnt in einem ständig unaufgeräumten Loft, ernährt sich fast ausschließlich von Fastfood - und eine feste Beziehung wäre für sie einfach zu viel.
Obwohl ihre Eltern in Stuttgart lebten, wollte Despinas Mutter ihr Kind unbedingt in der griechischen Heimat zur Welt bringen. So reiste sie wenige Tage vor Despinas Geburt im Dezember 1958 nach Thessaloniki. Später kehrte sie mit dem Baby zurück nach Schwaben, wo Despina aufwuchs. Schon während ihrer Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München bekam Despina Pajanou 1976 ihren ersten Theatervertrag: In Heidelberg gab sie in dem Stück „Ein Mann wird jünger“ ihr Bühnendebüt. Im gleichen Jahr spielte sie in „Die Fastnachtsbeichte“ unter der Regie von Eberhard Itzenplitz ihre erste Hauptrolle im Fernsehen. Dem breiten Fernsehpublikum wurde sie 1981 als „Rosza“ in Bernhard Sinkels Mehrteiler „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ bekannt, einem international besetzten Fünfteiler mit John Moulder-Brown in der Hauptrolle. Während Despina Pajanou im Frankfurter Fritz-Rémond-Theater (1980 bis 1982) und im Theater der Stadt Bonn (1983) auf der Bühne stand, drehte sie gleichzeitig fürs Fernsehen. Der ganz große Durchbruch kam 1985 mit dem Politthriller „Gambit“, in dem sie als engagierte Journalistin zu sehen war. Despina Pajanou spielte in vier „Tatort“-Produktionen, sowie in zahlreichen Fernsehserien wie „Stahlkammer Zürich“ (1986), „Mit Leib und Seele“ (1989), „Der Fahnder“ (1984 und 1990), „Tisch und Bett (1991),“, „Auf Achse“ (1986), „Sonntag & Partner“ (1993) und in „Ein Fall für zwei“ (1992). Ihr schauspielerisches Talent bewies sie auch in den Kinofilmen „Der Unsichtbare“ (1986), „Zwei verrückte Kinovögel“ (1982) und „Beim nächsten Mann wird alles anders“ (1988). Fürs Fernsehen drehte sie außerdem die TV-Filme „Eine Mörderin“ (1993), „Miriams Mutter“ (1992) oder „Der Millionär“ (1991). In „Doppelter Einsatz“ spielt sie seit 1993 (Ausstrahlung ab 1994) die Kommissarin Sabrina Nikolaidou. Despina Pajanou ist verheiratet und lebt in München.
Eva Herzig spielt Sabrinas neue Partnerin Caroline "Caro" Behrens. Sie kennt den Kiez nicht besonders und will ihn auch gar nicht kennen lernen. Caro ist von der Vorstellung beseelt, sich gesellschaftlich zu erheben. Für sie ist der Job nur eine Durchgangsstation. Caro will Karriere machen im Polizeiapparat. Sie ist schlagfertig, äußerst cool und witzig. Man könnte sie für überheblich halten. Tatsächlich ist die Coolness ihr Abgrenzungsmittel. Auch sie muss sich schützen angesichts des Grauens mit dem sie beruflich konfrontiert ist. Nähe macht ihr Angst.
Eva Herzig kam 1972 in Salzburg zur Welt und studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Heute lebt sie in Berlin. Von 1991 bis 1997 gehörte sie zum Ensemble des Wiener Burgtheaters, wo sie in verschiedenen Hauptrollen zu sehen war, darunter als Julia in „Romeo und Julia“ und „Lucy“ in „Drei-Groschen-Oper“. Es folgten Engagements ans Schauspiel Bonn, an das Schauspielhaus Zürich und ans Theater Basel. Seit einigen Jahren ist Eva Herzig jedoch immer häufiger im Kino und im Fernsehen zu sehen. 1995 gab sie in David Rühms „El Chicko“ ihr Leinwanddebüt. Weitere Kinofilme waren u.a. Robert Dornhelms „Der Unfisch“ von 1996 und Walter Wilkes „Rio Pecos“ von 1998. Ihr letzter Kinofilm „Frau fährt, Mann schläft“, der 2003 unter der Regie von Rudolf Thome entstand, wurde kürzlich beim Münchner Filmfest gezeigt.
Von ihren Fernsehfilmen aus den letzten Jahren sind u.a. Manfred Stelzers „Das Paradies ist eine Falle“ von 1999, Gabi Kubachs „Die Pferdefrau“ von 2001 sowie Erhard Riedlspergers Zweiteiler „Die Rosenzüchterin“ von 2003 zu nennen. Auch in Krimi-Serien wie „Kommissar Rex“ und „Polizeiruf 110“ war die Darstellerin bereits zu sehen. Im laufenden Jahr glückte ihr der Sprung in die Reihe der weiblichen Fernsehkommissarinnen: Neben Despina Pajanou ermittelt sie nun in der RTL-Serie „Doppelter Einsatz“.


Gerhard Garbers spielt den Ersten Kriminalhauptkommissar Jensen. Der Dienststellenleiter neigt gelegentlich zu cholerischen Anfällen, die oft in Selbstmitleid ausarten. Kein Wunder, dass die Leute vom KK 15 ihren Chef so manches Mal auf den Arm nehmen. Aber wenn mal etwas schief geht, verteidigt Jensen sein Team lautstark.
Gerhard Garbers wurde 1942 in Hamburg geboren. In der Hansestadt lernte er bei Professor Marks sein Metier. Nachdem er an Bühnen in Bochum, Bonn, Wuppertal, Darmstadt, München, Düsseldorf und Bremen gearbeitet hatte, kam er 1981 nach Hamburg zurück. Seitdem gehört er dem Ensemble des Schauspielhauses an. Zu seinen wichtigsten Film- und Fernsehrollen zählen Auftritte in den Serien „Peter Strohm“ (1988), „Schulz und Schulz“ (1998 bis 1993) sowie in „Adelheid und ihre Mörder“ (1993). Zu sehen war er außerdem in dem Zweiteiler „Aufsteiger“, in „Brennende Betten“ (1988) und in „Macht“ (1998) mit. Zuletzt stand Gerhard Garbers für „Stahlnetz – das gläserne Paradies“ (2001) und „Eine öffentliche Affäre“ (2001) vor der Kamera.


Jürgen Janza spielt den verwitweten Kriminalhauptmeister Ahlers, ein Beamter nahe an der Pensionsgrenze. Im Geschäftszimmer ist Ahlers, der einen Hang zur Besserwisserei hat, „Mädchen für alles“. Sein Lieblingsthema: seine Fettleibigkeit und die halbherzigen Diätversuche.
1934 in Danzig geboren, nahm Janza in Hamburg Schauspielunterricht. Seine erste große Fernsehrolle hatte er neben Hansjörg Felmy im „Nebelmörder“. 1971 gehörte er zu den Gründern des Hamburger Jugendtheaters „Klecks“. Regisseure wie zum Beispiel Helmut Käutner oder Jürgen Roland engagierten ihn für ihre Produktionen. Zu sehen war Janza auch in Serien wie „Die Männer vom K3“, „Tatort“, in mehreren „Stahlnetz“-Folgen (1964 bis 1968) oder in „Großstadtrevier“. Einem breiten Fernsehpublikum ist Jürgen Janza auch bekannt aus „Der kleine Dachschaden“ (1998) und aus „Das blonde Gift“ (1997).

Jockel Tschiersch spielt den ledigen Kriminalhauptmeister Dilba. Seine Karriere stagniert, weil er weder besonders fleißig noch pflichtbewusst ist. Sabrina nennt ihn den „faulsten Bullen der Welt“.
Das Lieblingsfach des 1957 in Wien geborenen Jockel Tschiersch ist das Kabarett. Mit seinem langjährigen Partner Ottfried Fischer erhielt er in dieser Sparte 1987 den Deutschen Kleinkunstpreis. Heute arbeitet er als Schauspieler, Kabarettist, Hörfunksprecher und Autor.
Im Fernsehen war Jockel Tschiersch unter anderem in der „Tatort“-Folge „Bienzle und der tiefe Sturz“ (1997) oder in „Blutige Spur“ (1995) zu sehen. In zahlreichen „Rosa Roth“-Folgen spielt Jockel Tschiersch die Rolle des Charly Kubik. In dem Kinofilm „Sass“ war Jockel Tschiersch ebenso zu sehen wie in vielen weiteren TV-Produktion wie u.a. „Küss mich, Tiger“, „Männer sind wie Schokolade“ und „36 Stunden Angst“.

Kontanstin Graudus spielt den sympathischen, lockeren Zivilfahnder Mike Lehmann, der gelegentlich für die Kripo, vor allem für Sabrina, in Aktion tritt.
Konstantin Graudus wurde 1965 in Gütersloh geboren. Von 1986 bis 1990 studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Er gehört dem Ensemble des Deutschen Schauspielhauses an und wirkte bisher in über 20 Film- und Fernsehproduktionen mit. Zu sehen war Konstantin Graudus unter anderem in mehreren „Die Männer vom K3“-Folgen (1994 bis 1997) und in der TV-Serie „Frauen morden leichter“ (1997). Dem Fernsehpublikum ist er auch bekannt aus „Derrick“, „Das doppelte Lottchen“, „Alles außer Mord“, „Adelheid und ihre Mörder“ sowie über viele Jahre aus „Nicht von schlechten Eltern“. 1999 war Konstantin Graudus in dem „Tatort - Der Duft des Geldes“. 2000 folgte das RTL-Drama „Und morgen geht die Sonne wieder auf“, sowie die TV-Filme „Das Alibi“, „Heimatgeschichten – Zwei süße Früchtchen“, „Gnadenlose Bräute“ und der Kinofilm „Curiosity & the Cat“. In 2001 war Konstantin Graudus in „Zum Glück verrückt - Eine unschlagbare Familie“, „Eine öffentliche Affäre“ und „Staplerfahrer Klaus – Der erste Arbeitstag“ zu sehen.

Besetzung (Hauptcast)

Despina Pajanou / Sabrina Nikolaidou

Eva Herzig / Caroline "Caro" Behrens

Gerhard Garbers / Jensen

Jockel Tschiersch / Dilba

Jürgen Janza / Ahlers

Konstantin Graudus / Mike Lehmann

Felix Theissen / Thomas Ludwig

Brigitte Böttrich / Caros Mutter




Copyright: Studio Hamburg

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